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MessprinzipMeasuring Principle

Messprinzip

Die Geräte besitzen einen Funkenstand (stationär) oder eine Abfunksonde (mobil) mit einer Gegenelektrode. Zwischen dieser Elektrode und der zu analysierenden Probe wird mittels eines Anregungsgenerators eine elektrische Entladung erzeugt. Dabei wird Material der Untersuchungsprobe angeregt und in einen gasförmigen Zustand gebracht. Die Atome der im Material vorhandener Elemente werden in einen höheren Energiezustand versetzt. Bei Rückkehr in den Normalzustand senden diese Licht der elementtypischen Wellenlängen aus.

3600 Lininen pro mm

Justage

Dieses Licht gelangt direkt (stationär) oder über Lichtleiter (mobil) in die Eintrittsoptik eines Spektrometers. Dort befindet sich ein sehr schmaler Eintrittsspalt (20 µm), durch den das Licht auf die Oberfläche eines Beugungsgitters fällt. Dieses Gitter ist eine konkave, aluminiumbedampfte Scheibe von 60 mm Durchmesser, die je Millimeter 3600 mal geritzt ist. Durch die hohe "Strichzahl" des Gitters wird das auftreffende Licht so stark gebeugt, dass es sich in die einzelnen Wellenlängen auflöst.

Auf einer Fokalebene entstehen Spektrallinien. Diese Linien sind Abbildungen des durch den Eintrittsspalt fallenden Lichtes. Der Eintrittsspalt wird auf der Fokalebene sooft abgebildet, wie Licht verschiedener Wellenlängen durch ihn hindurch gefallen sind. Es entsteht ein Linienspektrum.

Licht trifft auf Photomultiplier

Justage

Mit Hilfe von Austrittsspalten, denen ein Photoempfänger nachgeschaltet ist, selektiert man die Linien, die für ein Messprogramm geeignet sind und benötigt werden. Je nach Vorhandensein und Konzentration eines Elementes in einer Probe sind die Strahlungsintensitäten und damit die Ströme an den Photozellen unterschiedlich groß.

Genaue Probenzusammensetzung in Sekundenschnelle

Analysenprotokoll

Durch Messen an Proben bekannter Zusammensetzung werden Kalibrierkurven erstellt und im Rechner gespeichert. Aus ihnen lässt sich danach die genaue chemische Zusammensetzung unbekannter Proben ermitteln. Die gefundenen Werte erscheinen mit Angabe ihrer Elementsymbole in Prozent oder ppm auf einem Bildschirm. Alle Analysen können fortlaufend gespeichert und ausgedruckt werden. In der Hand hält der Kunde später sein eigenes Analysenzertifikat.

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